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Deichschutz und Entwässerung gibt es in der Stadt Bremen bereits seit dem Mittelalter. Die bremischen Deichverbände am rechten und linken Weserufer, die für die Aufgaben im Hochwasserschutz hauptsächlich verantwortlich sind, sehen sich in der Tradition der Menschen, die das niedrig gelegene Land durch Eindeichung und Entwässerung erst besiedelbar und bewohnbar gemacht haben.
Die Ziele der Deichverbände sind der Schutz der Menschen in Bremen vor Hochwasser und Sturmfluten, die Gewährleistung der Binnenentwässerung und Abführung der Niederschläge durch das Gewässersystem sowie die Umsetzung dieser Ziele in umwelt- und naturverträglicher Weise.
Zu den Aufgaben der Deichverbände gehören dementsprechend die Unterhaltung und der Betrieb der Hochwasserschutzanlagen, die Gewässerunterhaltung und die Beachtung des Nachhaltigkeitsprinzips.
Betrieb und Unterhaltung der Hochwasserschutzanlagen im Bereich der Stadtgemeinde Bremen werden von den Bremischen Deichverbänden links und rechts der Weser in den jeweiligen Verbandsgebieten ausgeführt. Im Auftrag der Stadt Bremen betreiben beide Deichverbände zusätzlich Hochwasserschutzanlagen. So wird das Hochwasserabflussgerinne Werdersee/Kleine Weser und das Wehr Kleine Weser am linken Weserufer vom Bremischen Deichverband am linken Weserufer und das Lesumsperrwerk sowie die Hochwasserschutzanlagen in Bremen-Nord vom Bremischen Deichverband am rechten Weserufer betrieben.
Die Anlagen sind entweder im Besitz der Deichverbände oder der Stadtgemeinde Bremen bzw. des Landes Bremen. Die für den Bereich der Stadtgemeinde Bremen zuständige Behörde ist der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr.
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