Warum Deiche?
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Wasserstände und Bemessung



Die Wasserstände in Bremen unterhalb der Staustufe in Hemelingen ("Unterweser") werden größtenteils von den Gezeiten beeinflusst. Insbesondere Sturmfluten gefährden die Hochwasserschutzanlagen durch extreme Wasserstände. Weite Teile Bremens liegen unterhalb des mittleren Tidehochwassers (MThw), wären also ohne Deiche tagtäglich überflutet. Wie das aussehen würde, können Sie sich im Kapitel Warum Deiche? anschauen.

Bremen muss sich aber auch vor dem Oberwasser bzw. Binnenhochwasser aus der Mittel- und Oberweser schützen. Die Mittelweserdeiche oberhalb des Weserwehrs Hemelingen müssen langanhaltenden (ca. ein bis zwei Wochen) Hochwässern widerstehen können. Die Deiche der Unterweser werden hingegen durch die Tide nur kurzzeitig erhöhten Wasserständen ausgesetzt, da die Abflussleistung der Unterweser ausreichend groß ist, um extreme Binnenhochwässer ohne eine starke Erhöhung der Wasserstände abzuführen.

Während an der niedersächsischen Nordseeküste mit dem so genannten Einzelwertverfahren ("abcde-Verfahren") ein Bemessungswasserstand aus historischen Ereignissen sowie dem Wellenauflauf und dem bisherigen Meeresspiegelanstieg errechnet wird, sind bei der Bemessung von Hochwasserschutzanlagen in Tideflüssen, wie der Unterweser, Modellversuche erforderlich.

siehe auch: