Warum Deiche?
Hochwasserschutz in Bremen
Sicherheit
Persönliche Vorsorge
Verhalten
Erfahrungsberichte
Home
Impressum
Sitemap
Suche
    >   Home    >   Sicherheit    >   Risikokommunikation und -wahrnehmung

Risikokommunikation und -wahrnehmung



Die Befragung - welche Zahlen werden hier dargestellt?

Wer wurde befragt?

Im Oktober 2005 wurden 400 Personen befragt, die sich bereit erklärten, an der Studie teilzunehmen. Diese Personen wurden aus Gebieten ausgewählt, die wegen ihrer Höhenlage einmal möglicher Weise von einem Hochwasser bedroht sein könnten oder dies bereits waren.

Teilnehmen konnten alle zufällig ausgewählte Personen, die in diesen Gebieten wohnen und über 18 Jahre alt waren. Die älteste Person war 93 Jahre alt.

Zusätzlich wurden zum Vergleich in Hamburg ebenfalls 400 Personen befragt. Deshalb sind an manchen interessanten Stellen die Vergleichszahlen aus Hamburg angegeben.

Was ist das Ziel der Untersuchung?

Der Auftraggeber, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, möchte herausfinden, wie mit der Bevölkerung am besten kommuniziert werden kann. Das bedeutet, wie kann gezeigt werden, wie man sich im Vorfeld schützen kann, wie können die Leute informiert werden, wie sie sich im Falle eines eingetretenen Hochwassers am besten verhalten. Die Sorgen und Wünsche der Bürger sollen mit dieser Untersuchung ernst genommen und bedacht werden.

Ein weiteres Anliegen war, herauszubekommen, in welcher Weise in Bremen die Bevölkerung teilnimmt, wenn es darum geht, hochwasserbezogene Maßnahmen zu planen.

Im wünschenswertesten Falle können und wollen betroffene Personen an der Gestaltung der Stadt mitwirken.

Warum gibt es jetzt diese Untersuchung - steht in Bremen etwas bevor?

Bremen ist, genauso wie viele andere Städte in Flussnähe auch, ständig mit Wassermassen konfrontiert. Hinzu kommt, dass von Seiten der Nordsee bei bestimmten Wetterlagen weiteres Wasser in die Weser gedrückt wird. Dies ist seid Jahrhunderten bekannt. In neuerster Zeit kommt aber eine unbekannte Größe ins Spiel, der Klimawandel. Die meisten Forscher gehen davon aus, dass der Meeresspiegel steigen wird – unklar ist, um welche Höhe. Von Meeresseite könnte daher zunehmend mehr Wasser in die Weser gelangen. Auch das Wetter im Landesinneren wandelt sich unmerklich. Wärme und Niederschlagsmengen verändern sich und nehmen Einfluss auf die Wassermenge der Bremer Flüsse.

All diese Veränderungen haben bisher noch unklare Folgen. Es wird nicht vermutet, dass Bremen von einer Katastrophe bedroht wird. Allerdings soll die Stadt Bremen den Anforderungen der Zukunft gewachsen bleiben und die Sicherheit aller Einwohner garantieren.

siehe auch: